Far l'Albir

Im der Winterjahreszeit frühsommerliche Verhältnisse in Europa genießen, geht das ? Im Kapitel "Caravaning Tours" haben wir das schon beschrieben, daher gehe ich an dieser Stelle nicht tiefer drauf ein. Wer mag, schaut sich dort gerne um im Kapitel "Überwintern in Spanien".

An dieser Stelle beschreiben wir einen sehr aussichtsreichen Spaziergang nördlich von Benidorm, ein toller Aussichtspfad bei l'Albir zum Leuchtturm der Küste, den wir direkt zu Jahresbeginn am 01. Januar gemacht haben.

Die Anfahrt erfolgt von der Autobahn AP-7, Abfahrt 65 bei Benidorm, von da aus über die N-332 in nördliche Richtung bis nach l'Albir. Die genaue Route findet Ihr in Eurer Navigation. Ein größerer Parkplatz befindet sich auf einer Anhöhe, von wo aus der sehr abwechslungs- und aussichtsreiche Weg sich durch die Felskulisse schlängelt.

  • Lagekarte
  • Wanderkarte

Der Weg ist bis zum Leuchtturm hin gut befestigt und auch barrierefrei zu beschreiten. Es sind auf dem Weg von einigen Aussichtspunkten nur wenige Treppenstufen eingebaut, die leicht zu bewältigen sind. Wer mag, kann vom Hauptpfad aus auch Exkursionen abseits des Hauptweges machen, die dann deutlich anspruchsvoller werden. Wir bleiben jedoch auf dem Hauptpfad, der Hin- und Zurück in Summe gut 5,5km lang ist.

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Am Parkplatz selbst empfängt uns eine Eingangspforte mit zahlreichen Informationen. Es ist ein offensichtlich gut besuchter Ort, der Parkplatz ist gut belegt.

Von der Eingangspforte aus sund es nur etwa 570m bis zum ersten Aussichtspunkt. Wir blicken mit Erstaunen auf das herrliche Panorama in allen Richtungen. Zur linken Seite hin auf l'Albir, geradeaus auf Altea und weiter rechts in die Ferne bis nach Calpe, wo der Ifach aus dem Meer thront.

Noch etwas weiter nach rechts, entlang der Felswand, schauen wir auf einen Tunneldurchgang in etwa 300m Entfernung. Seitlich davor ein kleiner Aufgang als weiterer Aussichtspunkt, den wir schnell erreichen, den Mirador del Parc Natural de la Serra Gelada.

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Wir steigen von dem Aussichtspunkt wieder herunter und durchqueren den Tunnel. Dahinter schlängelt sich der Pfad über die nächsten 1,3km bis zum Leuchtturm sehr moderat hinauf. 

Es sind die vielfältigen Ausblicke, mal in die Ferne, mal direkt am Wegesrand in die Vegetation unmittelbar vor uns, oder auch am steilen Felshang hinauf nach oben, die für viel Abwechslung sorgen und begeistern.

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Wir treffen kurz vor dem Leuchtturm auf einen kleinen Feldabstecher mit Blick nach unten. Dort befinden sich die Überreste der damaligen Ockergrubenmine, der Antiga mina d'ocre. Wer sich das zutraut, steigt den Pfad mit losem Untergrund hinab, um sich das aus der Nähe anzuschauen.

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Der Leuchtturm posiert hier vom Hauptpfad aus besonders eindrucksvoll, regelrecht auf einer eigenständigen Hervorhebung der Felskulisse aufgesetzt. 

Wir durchqueren das separate Eingangstor mit vielen Erklärungen zum Leuchtturm und dem Umfeld. Oben angekommen lässt sich das Gebäude ringsum umwandern und die Aussicht dabei genießen. Man könnte eine gefühlte Ewigkeit hier in die Ferne schauen, ohne dass des langweilig werden würde.

Auch gut sichtbar die Fischerei, die hier, ähnlich wie in Norwegen, die Fischzucht gebündelt betreibt und regelmäßig zum Ernten kommt.

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Ein besonderer Aussichtspunkt befindet sich unmittelbar vor der Leuchtturmfestung. Ein Felsloch als Schaupunkt in die Ferne... das hat Charakter.

Der Blick in südliche Richtung folgt der rauen und steilen Felsküste entlang. Ein Blick in die Unendlichkeit zum träumen.

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Nach einer Weile gehen wir den gleichen Weg wieder zurück bis zum Parkplatz und fahren heim.